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Was ist Mobbing?

Teil 10: Unterstützung durch Dritte

Innerbetrieblich

77% der von Mobbing Betroffenen haben Hilfe innerhalb des Unternehmens bzw. innerhalb der Organisation gesucht, in der sie beschäftigt sind.

Am häufigsten wurde der Betriebsrat bzw. Personalrat angesprochen (68,7%), am zweithäufigsten Kolleginnen und Kollegen, die sich an den Mobbinghandlungen nicht beteiligten und von denen sich die Gemobbten Solidarität erhofften (62,3%), an dritter Stelle folgen die Vorgesetzten (46,0%), an vierter Stelle die Gleichstellungsbeauftragte (8,3%) und am fünfthäufigsten wandten sich die Mobbingopfer direkt an die Geschäftsleitung (8,1%). Allerdings ist zu beachten, dass Kleinbetriebe keinen Betriebsrat haben und auch nicht alle Unternehmen eine Gleichstellungsbeauftragte beschäftigen.

Die innerbetriebliche Hilfe hat nur bei 6,9% der Befragten bewirkt, dass das Mobbing endete: sie bestand bei 3,5% aus einer Aussprache aller Beteiligten, bei 1,2%, dass der Vorgesetzte mit dem Täter redete und diese Intervention zum Unterlassen der Mobbinghandlungen führte - bei 1% gelang dies dem Betriebsrat. In 1,2% der Fälle bestand die innerbetriebliche Hilfe darin, den Mobber zu versetzen.

Das Mobbing endet zu 45,3% durch die Kündigung, wobei 18,7% von selbst gekündigt haben, während 13,8% arbeitgeberseitig gekündigt wurden und 12,8% dazu gebracht wurden, einen Auflösungsvertrag zu unterschreiben.

Außerbetriebliche Unterstützung ist hilfreich

Da die innerbetriebliche Unterstützung in den meisten Fällen nicht von Erfolg gekrönt ist, da die Interventionen der Personen im Betrieb, die um Hilfe gebeten wurden, das Mobbing nicht stoppten, suchten die Betroffenen auch außerhalb des Betriebs Rat. Das taten 93,6% der Befragten im Mobbing-Report. Diese Hilfe wurde oft als unterstützend empfunden, um mit der Mobbingsituation einigermaßen klarzukommen. Das Mobbing endete zwar auch bei dieser Art der Unterstützung nur in den seltensten Fällen (bei 3,5% endete es durch die Einleitung rechtlicher Schritte), doch die Betroffenen fühlten sich psychisch gestärkt, sodass sie sich innerlich von ihrem Arbeitsplatz verabschiedeten und nach vorne schauten, um sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Den erkrankten Mobbingopfern konnten Therapeuten, Selbsthilfegruppen und Ärzte helfen.

Grafik 1: Die hilfreichsten Helfer außerhalb des Arbeitsplatzes (Angaben in %)

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Grafik 2: Die am häufigsten angesprochenen Helfer außerhalb des Arbeitsplatzes (in %)

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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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