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Was ist Mobbing?

Teil 2: Die Situation in Deutschland

Laut des Mobbing-Reports von 2002, der die Situation in Deutschland darstellt, wird von den 1.317 befragten Mobbingopfern dieser repräsentativen Studie am häufigsten die üble Nachrede (61,8%), die falsche Bewertung von Arbeitsleistungen (57,2%), Hänseleien (55,9%) und die Verweigerung von für die Arbeit wichtigen Informationen (51,9%) genannt. Diese Handlungen gehören zur Kategorie „Mobbing light“ - sie werden von den Mobbingopfern oft nicht so schnell erkannt oder bagatellisiert. Die meisten Täter verwenden bewusst subtile Mobbingmethoden, um Sanktionen von Seiten ihres Vorgesetzten zu entgehen, aber die dazu geeignet sind, das Mobbingopfer Schritt für Schritt zu verunsichern, zu frustrieren oder gar krank zu machen.

Effektiv und schwierig zu durchschauen: Mobbing light

Das Perfide an der Sache ist, dass Mobbing light schleichend und gleichzeitig effektiv ist. Bewertet der Täter bei einem Berufsanfänger dessen Leistung zwar falsch, aber tut er das in einem freundlichen Ton, dann kann der betroffene Berufsanfänger das irrtümlich für eine gut gemeinte Kritik halten und es sich so erklären, dass er halt noch am Anfang seiner Karriere stehe oder er bewertet die Qualität seiner Ausbildung im Nachhinein negativ, denn es muss ja einen vernünftigen Grund dafür geben, dass es wieder und wieder Anlass zur Kritik an seiner Arbeit gibt. Mit der Zeit zweifelt er an seinen Fähigkeiten und ist sogar dankbar, dass man ihn nicht vor Ablauf der Probezeit gefeuert hat. Doch nicht nur er hat Schwierigkeiten, diese subtile Mobbinghandlung zu erkennen, sondern auch seine Kollegen und Vorgesetzten. Auf diese Weise ist er mit seinem Problem alleine. Aus Unsicherheit macht er tatsächlich Fehler und dann erfährt er natürlich auch Kritik von Vorgesetzten und anderen Kollegen. Aufgrund des Stresses entwickelt er psychosomatische Symptome, durch die er sich häufiger krank melden muss. Natürlich schadet das seinem Image - er gilt dann als problematischer Mitarbeiter, der nicht so „funktioniert“ wie er soll, „und das, obwohl wir uns mit ihm doch so viel Mühe geben und so geduldig sind!“

Harmloser Flurfunk?

Die am häufigsten genannte Mobbinghandlung üble Nachrede bemerkt der davon Betroffene eher zufällig und es ist sehr schwierig, den Urheber der Gerüchte ausfindig zu machen. Indizien dafür, dass ein Kollege falsche Gerüchte hinter dem Rücken seines ungeliebten Kollegen verbreitet, sind die Folgenden:

  • Gespräche verstummen plötzlich, wenn das Mobbingopfer den Raum betritt,
  • man geht ihm aus den Weg,
  • die Kommunikation wirkt gezwungen; dem Opfer wird nicht mehr vertraut,
  • die Körpersprache der anderen drückt Ablehnung aus

Diese Phänomene treten plötzlich und scheinbar grundlos auf - der Kollege, der von seinen anderen Kollegen auf einmal geschnitten wird, obwohl er vorher bestens mit ihnen ausgekommen ist und prima mit ihnen zusammenarbeitete, kann sich an keinen Konflikt erinnern. Er hat nichts Weltbewegendes falsch gemacht und ihm fällt auch nicht ein, dass er etwas getan hat, was den Kollegen missfällt.





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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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