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Was ist Mobbing?

Teil 6: Kein Happy End

Nachdem der Täter befördert worden ist, passieren plötzlich keine unerklärlichen Fehler mehr. Die Kollegin wird misstrauisch - sollte sie gemobbt worden sein und es nicht bemerkt haben? Waren die Fehler Ergebnis einer Sabotage und nicht der Beweis für ihre Unfähigkeit? Komischerweise passiert ihr nun nichts mehr. Neuerdings kommen auch keine Machosprüche mehr, die sie lächelnd hingenommen hat, obwohl sie sich über sie ärgerte. Doch - naiv, wie sie war - dachte sie, dass sie tolerant sein müsse und sie fand viele Entschuldigungen für das Verhalten des Täters. Vielleicht hat er ja Probleme mit seiner Frau oder seinen Kindern. Vielleicht ist er krank. Vielleicht ist er zu gestresst oder überarbeitet. Sie beschließt nun, „den lieben Kollegen“ nicht mehr zu vertrauen.

Offenbar scheint man in diesem Unternehmen zu glauben, dass Wirtschaft Krieg sei und man keine Angriffsflächen bieten dürfe, weil das gnadenlos ausgenutzt werde. Die Kollegin zieht sich zurück. Sie ist zwar weiterhin zu jedermann freundlich und erbringt auch gute Leistungen, doch mal ein privates Wort kann man nicht mehr mit ihr reden. Plötzlich kündigt sie, weil sie sich erfolgreich in einem anderen Unternehmen für eine vergleichbare Stelle beworben hat. Das Unternehmen hat eine gute Mitarbeiterin verloren. Diese hat zwar einen „ziemlich coolen Job“ bekommen, doch wie hoch wird der Preis sein? So richtig vertrauen kann sie im Berufsleben niemandem mehr. In diesem Lebensbereich hat sie ihr Urvertrauen verloren. Wird sie wieder gemobbt werden? Ist sie vielleicht sogar selbst Schuld daran, dass sie die Mobbingtäter anzieht? Sollte sie sich unauffälliger verhalten und immer schön den Ball flach halten, wie einige Karriereberater es raten - glaubt man den Medienberichten zu diesem Thema?

Kein Klischee - Männer mobben häufiger als Frauen

Nach den Ergebnissen des Mobbing-Reports von 2002 ist der typische Täter männlich, Vorgesetzter, zwischen 35 und 54 Jahre alt und seit mindestens sechs Jahren im Betrieb tätig. 59,4% der Mobber sind Männer, 40,7% Frauen.

Im Ratgeber zum Thema Mobbing der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin „Wenn aus Kollegen Feinde werden“, heißt es „Akzeptabel ist für den Mobber fast alles, was den anderen trifft.“

Laut des Mobbing-Reports sind die Top Five der Motive für Mobbing nach den Angaben der 1.317 Gemobbten, die an der schriftlichen Befragung teilnahmen, die Folgenden:

1. Äußern unerwünschter Kritik60,1%
2. Ziel, sich unerwünschter Konkurrenz zu entledigen58,9%
3. Neid/Missgunst39,7%
4. Streit/Konflikte mit dem Vorgesetzten39,4%
5. Starke Leistungsfähigkeit37,3%





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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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