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Teil 8: Die Entscheidung

Fall 2: Für Sie ist das gute Betriebsklima am relevantesten

Dafür nehmen Sie sogar Aufgaben in Kauf, für die Sie überqualifiziert sind und die Sie manchmal langweilen.

Es ist in einer Gesellschaft, in der es einen Zwang zur Selbstoptimierung zu geben scheint und man sich ständig coachen lassen sollte, eine mutige Entscheidung, Werte zu haben, die diesem Zeitgeist widersprechen. Es ist ja „in“, die Selbstverwirklichung im Job so hoch zu hängen und dafür Kröten zu schlucken (hoher Druck, schlechtes Betriebsklima, nahezu kein Privatleben, Entfremdung von der Familie).

Lassen Sie sich also von den Selbstverwirklichern nicht in’s Bockshorn jagen, die Ihnen den Stempel Spießer und Langweiler aufdrücken wollen. Stehen Sie zu Ihren Werten. Es nützt Ihnen ja nichts, in einem Job auszuharren, in dem Sie anspruchsvolle Aufgaben lösen, die Ihrer Qualifikation entsprechen, aber so „nette“ Kollegen haben, deren Ziel es zu sein scheint, Sie erwerbsunfähig zu mobben.

Die ach so coolen Jungdynamiker, die sich ausschließlich über ihre Erwerbsarbeit definieren, haben nämlich nur das vergessen, was Sie schon wissen: Man kann sich auch sehr gut außerhalb des Jobs frei entfalten, seinen Geist in Schwung halten und seine Kreativität fördern.

Suchen Sie sich also ein Hobby, das Sie geistig fordert. Sie wohnen in einer Kleinstadt, in der kulturell nichts los ist? Schaffen Sie Abhilfe: Gründen Sie eine Laientheatergruppe. Reden Sie auch mal mit dem Schuldirektor und bieten Sie seinen Schülern eine Theater-AG an. Dann ist er auch gerne dazu bereit, Ihnen zum Proben einen Raum zur Verfügung zu stellen.

Kochen Sie gerne und haben Sie Spaß daran, es anderen Leuten zu vermitteln? Ein gutes Werk tun Sie, wenn Sie Menschen mit niedrigem Einkommen beibringen, wie man mit knappem Budget gesund kochen kann. In vielen kinderreichen Familien, die von Hartz IV leben, erscheinen die Kinder unzureichend ernährt in der Schule.

Als sportlicher Typ trainieren Sie Kinder, deren Eltern sich den Mitgliedsbeitrag des örtlichen Sportvereins nicht mehr leisten können. Stellen Sie sich also gut mit dem Schuldirektor und mit dem Bürgermeister.

Überlegen Sie sich, was Sie alles für andere tun können. Es fällt Ihnen sicher etwas ein. Ihr Engagement ist gut für die Allgemeinheit, es dient Ihrem Image und Sie verkraften Ihren langweiligen Job, ohne Angst zu haben, auf Dauer zu „verblöden“.

FAZIT: Jetzt haben Sie gelernt, Prioritäten im Beruf zu setzen und die verbleibenden negativen Aspekte zu managen.





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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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