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Hauptsache Arbeit?

Teil 3: Chancen bei mieser Arbeitsmarktlage nutzen, Fortsetzung

Angesichts dieser Perspektiven ist es für Tanja ratsam, den Industriejob anzunehmen. Denn etwas Schlechteres muss sie von Amts wegen annehmen, wenn ein Arbeitgeber sie mal ausnahmsweise nicht für überqualifiziert hält. Denn mit einem relativ guten Einkommen und geregelter Arbeitszeit, wie als Industriearbeiter üblich, hat sie genügend Geld für angemessene Fortbildungen in ihrem Beruf als Betriebswirtin. Da sie belastbar ist, könnte sie auch berufsbegleitend ein Fernstudium absolvieren.

Da sie nicht arbeitslos ist, hat sie den Rücken frei für selbstbestimmte Karriere fördernde Aktivitäten. Als Arbeitslose hat sie diese Möglichkeiten nicht. Fernstudium sponsored by Weise gibt es nicht.

Sie sind in der gleichen Situation wie Tanja? Dann fassen Sie sich ein Herz und gehen Sie halt berufsfremd und unterqualifiziert arbeiten. Lassen Sie nicht Ihr Leben von einer Schar überheblicher Anzugträger unter den Personalern bestimmen. Denn es ist Ihr Leben.

Wollen Sie in einem Unternehmen arbeiten, in dem persönliche Eigenschaften wie Arroganz und Standesdünkel zumindest toleriert werden? In Ihrem Lebenslauf taucht ein fachfremder Job auf. Na klar fragen da auch die recht vernünftigen Personaler nach, wenn’s auf der Karriereleiter ein Stück abwärts geht. Aber bevor Sie sich vergebens auf qualifizierte Jobs bewerben, die Sie mangels Berufserfahrung nicht bekommen, weil Sie aus Angst vor einem „versauten“ Lebenslauf nicht schlicht und einfach malochen wollen, wie Arbeiter ihre Tätigkeit bezeichnen? Wer arbeitslos ist, der steht noch nicht einmal auf der ersten Stufe der Karriereleiter. Der steht ganz unten. Erschwerend hinzu kommt, dass er nicht genügend Geld für Weiterbildung, Networking und Selbstmarketingaktivitäten hat. Er ist dann auf das Wohlwollen seines Arbeitsvermittlers vom Fachvermittlungsdienst angewiesen, denn Mittel für Weiterbildung sind eine Kann-Leistung ohne Rechtsanspruch.

Dann ist es doch besser, einen gut bezahlten Job als Industriearbeiter anzunehmen und sich parallel dazu auf Stellen gemäß seiner Qualifikation zu bewerben und zuzusehen, dass das Fachwissen stets auf dem neuesten Stand ist.





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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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