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Nörgeln - Erfolgsmodell oder Lieblingsbeschäftigung der Loser?

Teil 4: Der Regisseur sind Sie

Wenn Sie sich Ihr neues Verhalten in dieser Situation als Film vorstellen - wie gefällt er Ihnen? Mögen Sie den Hauptdarsteller (sich selbst)? Experimentieren Sie so lange mit Ihren Ideen für ein neues Verhalten, bis Sie vom Hauptdarsteller überzeugt sind. Zum Schluss überprüfen Sie, ob Ihre Ideen für Ihr zukünftiges Verhalten realistisch sind.

Mit dieser Übung erkennen Sie die Ursachen Ihres Stimmungstiefs, wofür Nörgeln übrigens nur ein Symptom ist und haben darüber hinaus noch eine Motivation, sich Ziele zu setzen. Dadurch haben Sie völlig andere Perspektiven. Nicht mehr das böse Schicksal (oder Ihr Chef, Ihr Vermieter, Ihre Nachbarin, Ihr neuer Kollege, die Freundin Ihres Sohnes, ...) ist so schrecklich gemein zu Ihnen und vermiest Ihnen das ganze Leben, sondern Sie sind der Regisseur Ihres Lebens und haben nicht mehr das Gefühl, gelebt zu werden, weil Sie Ihren Energieräubern keine Macht mehr geben.

Mit dieser Herangehensweise wird das „typisch deutsche“ Jammern sogar zum Erfolgsfaktor.

Aber was mache ich denn, wenn ich

  1. tierisch genervt bin?
  2. ausrasten könnte?
  3. nur noch heulen möchte?
  4. nichts mehr hören und sehen will?

Dann kann ich doch nicht so super cool sein und mein Leben so planen wie ein Controller, oder?

Manchmal gibt es Phasen, in denen man sich in seine negative Stimmung so richtig hineinsteigert. Dann kann man allerdings keinen klaren Gedanken mehr fassen. Deswegen ist es gut, Dampf abzulassen. Hilfreich ist Sport, etwas körperlich Anstrengendes zu tun, sich bei einem verständnisvollen Menschen auszusprechen oder sich im stillen Kämmerlein auszuheulen.

Eine gute Möglichkeit ist aber auch das Schreiben, wie einem der Schnabel gewachseln ist. Wenn Sie gerade so mies drauf sind, dass Sie das Schicksal für Ihre Situation verantwortlich machen, dann geben Sie ihm einen Namen, z. B. den einer Person, die Sie nicht leiden können. Wenn sie Markus heißt, dann nennen Sie das Schicksal „Markus“ und schreiben ihm einen saftigen Beschwerdebrief. Geigen Sie diesem Markus so richtig die Meinung. Dann drucken Sie den Brief aus und legen ihn in die Schublade. Schlafen Sie eine Nacht darüber. Am nächsten Tag lesen Sie sich den Brief noch einmal durch. Wechseln Sie beim Lesen die Rolle: Sie sind jetzt ein Berater und haben einen Klienten, der ein Problem mit Markus hat. Was würden Sie Ihrem Klienten raten?

Nun haben Sie etwas Abstand gewonnen, können die Angelegenheit nüchtern beurteilen und entwickeln Ideen zur Problemlösung.



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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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