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Teil 3: Gute Klüngelgelegenheiten

finden Sie auf Messen, Kongressen, Seminaren und Workshops und zwar im inoffiziellen Teil, wenn man sich näher kommt, in der Pause einen Kaffee zusammen trinkt, zu Mittag isst oder abends zusammen ein Bier trinken geht. Männer nutzen diese Klüngelgelegenheit nämlich schon sehr lange. Frauen hielten das immer für peinlich, unmoralisch und karrieregeil. Außerdem dachten sie, dass Fleiß und Bescheidenheit alleine sie weiterbringen würde. Manche Männer ließen sie sogar in dem Glauben, denn dadurch hatten sie immer eine Kollegin, die für sie die Putz-Petra spielte, ihnen zeitaufwändige Arbeiten vom Halse hielt, während sie ihre Karriere vorantrieben.

Haben Sie allerdings noch keinen Job, dann nutzen Sie Kongresse dazu, Vorträge zu halten. So machen Sie sich interessant und werden sogar angesprochen. Verabreden Sie sich mit vielversprechenden Bekannten zum Essen. Tauschen Sie aber in jedem Fall Visitenkarten aus.

Sie haben nicht studiert? Dann suchen Sie Ihre Kontakte in Volkshochschulkursen oder auf Gewerbeausstellungen. Wenn Sie sich beruflich verändern wollen, lohnt es sich sogar, ein Praktikum zu machen. Seit dem 01.01.2015 bekommen Sie von Ihrem Arbeitgeber immerhin den Mindestlohn und sammeln Berufserfahrung und vor allen Dingen Kontakte. Und Sie bekommen mit, was sich auf dem verdeckten Jobmarkt tut. Sogar die beruflichen Weiterbildungen, die die Bundesagentur für Arbeit finanziert, eignen sich zum Networken. Sehen Sie diese Maßnahmen also nicht als Schikane an, sondern als Chance. Wenn die Weiterbildung suboptimal ist, dann bilden Sie sich halt auf eigene Faust weiter. Gehen Sie in die Bibliothek. Bibliotheken sind nämlich nicht nur heilige Hallen mit staubigen Büchern und strengen ältlichen Bibliothekarinnen - so war es in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts - sondern moderne Kommunikationszentren. Es gibt dort sogar einige Räumlichkeiten, in denen man sich unterhalten kann.

Tipp: Egal, wo Sie Ihre Kontakte geknüpft haben - pflegen Sie sie und revanchieren Sie sich, wenn man Ihnen bei Ihrer Karriere geholfen hat. Lassen Sie Ihre gesammelten Visitenkarten nicht in der Schublade verschimmeln.





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Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin


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