So überzeugen Sie den Personaler

Teil 2: Das Unternehmen bewirbt sich auch bei Ihnen

Das ist doch wieder eine gute Nachricht. Deswegen können Sie sich aus Ihrer Rolle als Bittsteller befreien.

Treten Sie als Problemlöser auf, der weiß,
  1. was das Unternehmen braucht
  2. was er will
  3. und was er kann

Stellen Sie dem Personaler Fragen. Aber bitte nicht zuerst Fragen nach der Höhe des Gehaltes und der Anzahl der Urlaubstage. Selbst dann, wenn Sie ein wirklich fleißiger Mensch sind, erwecken Sie mit diesen Fragen den Eindruck, dass Sie nur wegen des schnöden Mammons arbeiten wollen und sonst ziemlich freizeitorientiert sind. Woher soll der Personaler denn wissen, wie engagiert Sie im Job sind? Er kennt Sie doch gar nicht.

Fragen Sie lieber nach Einzelheiten zu Ihrem zukünftigen Tätigkeitsfeld, mit wem Sie zusammenarbeiten werden, welche Fortbildungsmöglichkeiten Sie bekommen, wie die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen im Unternehmen funktioniert und wie der Hase in der Einarbeitungszeit läuft.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die auf das Wort sollen oder müssen allergisch reagieren und sich nicht aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit, sondern aus innerer Überzeugung anpassen, dann sollten Sie erwähnen, dass Sie bei der Zusammenarbeit mit kooperativ führenden Vorgesetzten geradezu aufblühen.


Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin

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