Buhuhuhuuu!             Mich will keiner!             Ich bin zu gut...

Überqualifiziert?

Da sitzen sie nun, die hoch qualifizierten Akademiker in einem leergefegten Arbeitsmarkt und müssen sich anhören, dass sie „zu gut“ für die Jobs sind, auf die sie sich bewerben, um den Einstieg in den Beruf überhaupt zu schaffen.

Nach der Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen zur Annahme einer Arbeit müssen sie das auch, um ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld II (die neue Sozialhilfe für Arbeitsfähige) nicht zu verlieren. Andererseits bewerben sie sich freiwillig auch auf Low-Level-Jobs, weil sie sich fühlen wie so mancher B-Prominente im Dschungel-Camp.

„Ich bin (k)ein Star - holt mich hier raus!!!“

Falls Sie das rtl-typische Ekel-TV zwecks Entertainment verpasst haben, seien Sie nicht traurig. Sie haben nichts versäumt, außer, Sie wollten Ihre individuelle Ekelgrenze austesten oder Sie wollten abnehmen und dafür sorgen, dass Ihnen der Appetit vergeht...

Herausgeholt werden wollen sie auch, nämlich aus der Arbeitslosigkeit. Und zwar von einem Personaler, der sich ihrer erbarmt. Die Sache hat nur einen Haken. Denn für Jobs gemäß ihrer Qualifikation haben sie zu wenig Berufserfahrung, weil genügend Berufserfahrene mit betriebsbedingter Kündigung dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, wie es so schön im Amtsdeutsch der Bundesagentur für Arbeit heißt.


Ute Albrecht
Bewerbungsberaterin

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