![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | ![]() Mehr aus sich machen in Zeiten der Rezession Wie kann man in Zeiten des Nullwachstums als Jobsucher mehr aus sich machen? Dazu braucht man doch Geld. Arbeitgeber sagen Berufsanfängern, dass sie zu wenig Berufserfahrung haben. OK. Dann bewerben Sie sich auf Jobs, die Sie bekämen, wenn Sie nicht studiert hätten. Da Sie aber studiert haben, sind Sie überqualifiziert. Irgendwie muss es aber weitergehen. Bewerbungsberater sagen: Sammelt Berufserfahrung. Macht Praktika. Bietet euch auch als freier Mitarbeiter an. Besorgt denken Sie: Und wovon soll das bitte bezahlt werden? Wie sich das Arbeitsamt anstellt, wisse man ja. Also gibts kein Geld. Um Geld fürs Praktikum zu haben, muss ein Nebenjob her. Dann werden Sie halt Bodenkosmetiker oder schaffen für eine bekannte Fastfoodkette und verkaufen Nahrungsmittel, für deren Verzehr Sie Schmerzensgeld verlangen würden. Sie nehmen Arbeiten an, die als Student noch ok waren - was tut man nicht alles für Geld - die Sie aber nach dem Studium nicht mehr für angemessen halten. Denn wofür haben Sie dann studiert? Diesen ganzen Akt hätte man sich dann ja auch sparen können. Und dann kommen auch noch die Unkenrufe aus dem Bekanntenkreis: Damit versaust du dir doch deinen Lebenslauf und kommst NIE WIEDER zu einem qualifizierten Job! |