![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hauptsache Arbeit?
Teil 4: Und wie antwortet man nun auf die Frage, warum man berufsfremd Eine Forumsteilnehmerin im Bewerberforum von Jobpilot.de schreibt: Mein Hinweis, dass ich aus finanziellen Gründen dies getan habe (die Stelle angenommen, Anm. d. Autorin) und ich auch somit Flexibilität gezeigt habe hat ihn wenig beeindruckt. Aufwerten können Sie diese Argumentation, dass Sie sich mit diesem Job ein Fernstudium finanziert haben. Diese Möglichkeit hätten Sie nicht, wenn Sie Arbeitslosigkeit riskiert hätten und auf die Taube auf dem Dach warteten anstatt den Spatz in der Hand zu präferieren. Verknüpfen Sie dann sowohl Ihre neuen Erkenntnisse aus dem Fernstudium mit den Erfahrungen als Industriearbeiter. Wenn Sie sich als Betriebswirt in Industriebetrieben bewerben, dann können Sie als Grund auch angeben, dass Sie durch Ihre letzte Tätigkeit die Rahmenbedingungen kennen gelernt hätten, unter denen Industriearbeiter schaffen. Das würde Ihnen dazu verhelfen, realitätsnähere Anforderungen an die Arbeiter zu stellen als jemand, der nur am Schreibtisch sitzt. Wer das als Personaler nicht einsieht, der soll mal ruhig weiterträumen. Und zwar ohne Sie. Allerdings gibt es auch Personalentscheider, die zur Generation Golf gehören. Dabei handelt es sich um die Kinder der 68er. Mit dieser Generation beschäftigen sich Soziologen tierforscherisch liebevoll. Nach ihren Erkenntnissen geht es den meisten Vertretern dieser Generation schlechter als ihren Eltern, als diese im gleichen Alter waren. Wenn Ihr Personaler zu den 30 - 40-jährigen gehört, dann weiß er auch von Brüchen in der Erwerbsbiografie. Und zwar aus eigener Erfahrung. Er wird Sie verstehen. Wenn nicht: Dann ist es nicht Ihr Unternehmen. |