![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | ![]() Die Konkurrenz schläft nicht! Sie müssen sich von Ihren Mitbewerbern abheben! So tönt der Chor der Bewerbungsberater. Manchmal besuche ich Jobbörsen, um für meine Kunden passende Stellenangebote zu finden. Gerne besuche ich auch jobs.de. Bei meinem letzten Besuch dieser Site stieß ich auf Clever bewerben - Chancen bestimmen. Das klingt interessant und ich las mir den Beitrag durch. Der Autor dieses Beitrags ist ein Bewerbungshelfer, der im Gegensatz zu vielen anderen Beratern anstatt Traumtänzertipps für Bewerber praxisnahe Ratschläge zum Thema Jobsuche erteilt. Er ist auch einer der wenigen Bewerbungsberater, die Jobsuchenden sagen: Sie müssen sich nicht verkaufen. Das sehe ich genauso. Um so erstaunter war ich, diese Zeile zu lesen: Eine böse Zunge hat einmal geäußert, Politik ist das Show-Business der hässlichen Leute. Bewerben ist aber kein Show-Business für Loser. Wie soll man denn das verstehen? Teilt der Verfasser die Welt in Arbeitsplatzbesitzer (winner) und Arbeitslose (loser) ein? Es gibt heutzutage keine sicheren Arbeitsplätze mehr, es sei denn, man ist Beamter auf Lebenszeit. Jobverlust kann den CEO ebenso treffen wie die kaufmännische Sachbearbeiterin oder die Entwicklungsingenieurin. Ist der Geschäftsführer eines mittelständischen Bauunternehmens denn schon deshalb ein Loser und Versager, weil ein Großkunde seine Rechnung nicht so schnell bezahlen kann und die Hausbank ohne Vorwarnung alle Kredite sperrt? Und das, obwohl die Auftragsbücher voll sind? So manche Insolvenz ist schon durch solche Umstände zustande gekommen. Soll sich jetzt der Geschäftsführer Asche auf das Haupt streuen? War er als Mensch denn mehr wert, als er noch Arbeitgeber für 50 Mitarbeiter war? |