![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Bewerbung: Muss ich alles können? Teil 13: Thorstens Bewerbungsstory, Fortsetzung 3 Kleider machen Leute ... Am nächsten Tag ging Ina mit Thorsten shoppen. Er war nicht wiederzuerkennen. Mit dem Praktikum bei EON hat es übrigens geklappt. Auch das Arbeitsamt spielte mit. Dank des gewinnenderen Auftretens gelang es ihm auch, seinen Sachbearbeiter im Arbeitsamt davon zu überzeugen, dass es seine Weiterbildung Netzschutztechnik mit Laborpraktikum in der TU Dresden finanziert. Dieser hatte ihn zuvor immer mit Sie sind doch qualifiziert oder Sie in Ihrem Alter... abgewimmelt. Thorsten blieb diesmal freundlich und sagte, dass es doch die Möglichkeit des Bildungsgutscheines gäbe und dass er mit dieser Weiterbildung gute Chancen hätte, einen Arbeitsplatz gemäß seiner Qualifikation zu finden. Er habe sich mit einem renommierten Experten auf diesem Gebiet darüber unterhalten. Dass es sich dabei um seinen Freund und Ex-Kommilitonen Frank handelte, band er ihm selbstverständlich nicht auf die Nase... Fazit: Gerade in der schwächelnden Konjunktur im Jahr 2003 sollte man möglichst ein 100%-Kandidat sein, wenn man sich auf Stellenanzeigen bewirbt. Trotzdem brauchen Bewerber nicht zu verzweifeln. Über zwei Drittel der vakanten Stellen werden nicht ausgeschrieben. Auch Alumni-Netzwerke dienen dem Berufseinstieg, wenn die schon gut untergekommenen Kommilitonen den noch erwerbslosen Freunden helfen. Was aber immer und branchenübergreifend hilft - möglichst berufstätig zu wirken. Soll heißen: So zeitig aufzustehen, als führe man täglich zur Arbeit, den Arbeitsmarkt analysieren, sich auch initiativ bewerben, sich bei Arbeitgebern persönlich vorstellen, zu Messen, Kongressen und Gewerbeausstellungen fahren, publizieren, Kommilitonen zu helfen, die sich selbständig machen, ehrenamtlich arbeiten, sich weiterbilden. Wie sagt man so schön? Rentner und Arbeitslose haben nie Zeit... | ||||
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